L'eau est une ressource d'importance centrale. Le portail web traite dans un language compréhensible les aspects hydrologiques, sociétaux, écologiques et de la gestion des eaux sont traités ici.en plus

Image : thomasfuer, photocase.deen plus

Ecomorphologie

Neben der Qualität des Wassers an sich sind auch die Form des Gewässers und das gewässernahe Umland wichtige Faktoren des Gewässerschutzes.

Unter der Ökomorphologie wird die Natürlichkeit der Gewässerstruktur, also zum Beispiel die Uferbeschaffenheit und die Gewässerbreite, verstanden. Natürlichen Gewässern mit variabler Breite, Tiefe und Fliessgeschwindigkeit, Kies- und Sandbänken und bewachsenem Ufer stehen die kanalisierten oder sogar eingegrabenen Gewässer gegenüber. Von einer naturnahen, variablen Gewässerstruktur mit vielfältigen Lebensräumen profitieren viele Lebewesen, was die Artenvielfalt stärkt.

Die Vergrösserung der Siedlungsfläche, die Intensivierung der Landwirtschaft und Hochwasserschutzmassnahmen erhöhen den Druck auf die Fliessgewässer stark. Ein Viertel der Fliessgewässer im Mittelland ist heute kanalisiert oder eingedolt, wie die Abbildung zeigt.

Etat écomorphologique (5 catégories) des cours d’eau du Jura, du Plateau, du versant nord des Alpes et de toute la Suisse (en %).
Etat écomorphologique (5 catégories) des cours d’eau du Jura, du Plateau, du versant nord des Alpes et de toute la Suisse (en %).Image : Biodiversity Monitoring in Switzerland, as of 2010
Etat écomorphologique (5 catégories) des cours d’eau du Jura, du Plateau, du versant nord des Alpes et de toute la Suisse (en %).
Etat écomorphologique (5 catégories) des cours d’eau du Jura, du Plateau, du versant nord des Alpes et de toute la Suisse (en %).Image : Biodiversity Monitoring in Switzerland, as of 2010

Nach den Hochwassern von 1999, 2005 und 2007 hat der Bund den Hochwasserschutz neu überdacht. Obwohl viele Kanäle und Begradigungen ursprünglich auch zum Schutz von Hochwassern geplant wurden, hat sich gezeigt, dass natürlich belassene Gewässer besser geeignet sind, bei hohen Abflüssen Wasser zurückzuhalten.

Um weitere ähnliche Schadensfälle zu vermeiden – das Hochwasser von 2005 war der finanziell kostspieligste Schadensfall der letzten 100 Jahre – war eine neue Strategie gefragt: Flüsse sollen dank Renaturierungen wieder mehr Raum bekommen. So wird bei Hochwasser die Abflussspitze gesenkt und gleichzeitig werden die Flussräume ökologisch aufgewertet und gewinnen an Attraktivität als Naherholungsgebiet, wie beispielsweise an der Thur, Birs, Linth oder am Brenno.

Le Rhin alpin dans son état actuel
Le Rhin alpin dans son état actuelImage : Peter Rey, Hydra-Institute, St. Gallen
Le Rhin alpin dans son état actuel
Le Rhin alpin dans son état actuelImage : Peter Rey, Hydra-Institute, St. Gallen
Simulation visuelle d’un projet d’élargissement actuellement en discussion près d’Oberriet (SG), dans le secteur de l’embouchure de la rivière Frutz (Peter Rey, Hydra-Institute, St. Gallen)
Simulation visuelle d’un projet d’élargissement actuellement en discussion près d’Oberriet (SG), dans le secteur de l’embouchure de la rivière Frutz (Peter Rey, Hydra-Institute, St. Gallen)Image : Peter Rey, Hydra-Institute, St. Gallen
Simulation visuelle d’un projet d’élargissement actuellement en discussion près d’Oberriet (SG), dans le secteur de l’embouchure de la rivière Frutz (Peter Rey, Hydra-Institute, St. Gallen)
Simulation visuelle d’un projet d’élargissement actuellement en discussion près d’Oberriet (SG), dans le secteur de l’embouchure de la rivière Frutz (Peter Rey, Hydra-Institute, St. Gallen)Image : Peter Rey, Hydra-Institute, St. Gallen

Referenzen und weiterführende Literatur

Dezember 2025, Basil Stocker, auf Basis des Berichts Wasser in der Schweiz – ein Überblick

Hydrologische Kommission der Schweiz (CHy): Ökomorphologie. In: Wasser erklärt. https://naturwissenschaften.ch/water-explained, SCNAT (hrsg.), [abgerufen am DD.MM.YYYY]