Extrem unwahrscheinliche Möglichkeiten

Am Paul Scherrer Institut (PSI) im Kanton Aargau steht der leistungsstärkste Protonenbeschleuniger der Welt. Genau so einen braucht es, um Myonen zu untersuchen, winzige Teilchen, die unsichtbar durch die Atmosphäre fliegen und uns etwas über die Geheimnisse des Universums verraten könnten. Dabei interessieren sich die Forscher vor allem für die extrem unwahrscheinlichen Möglichkeiten, in die ein Myon zerfallen könnte. Und weil Unwahrscheinliches nur ausnahmsweise vorkommt, brauchen sie extrem viele kollidierende Protonen, um eine Unmenge von Myonenzerfällen untersuchen zu können. Was geht in einer Physikerin vor, die sich auf so ein aussergewöhnliches Unternehmen eingelassen hat? Wir haben Angela Papa, 35 Jahre alt und Forscherin im Myonen-Experiment, in ihrem Büro im PSI besucht und danach gefragt. Im Video erklärt sie (in italienischer Sprache), warum sie so hart daran arbeitet, unser bisheriges Weltbild auf den Kopf zu stellen.

Intervista con gli scienziati: Angela Papa

Interview und Produktion: Christine Plass (veröffentlicht 18.3.2014)