• 2002
  • Rapport
  • Commission Energie

Wissenschaftliches Wissen in der politischen Auseinandersetzung

Fallstudie zur Entstehung des CO2-Gesetzes im Auftrag der SATW Energiekommission

Bericht: Wissenschaftliches Wissen in der politischen Auseinandersetzung
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Bericht: Wissenschaftliches Wissen in der politischen Auseinandersetzung
Bericht: Wissenschaftliches Wissen in der politischen Auseinandersetzung

Die Studie analysiert die Entstehung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2- Emissionen (CO2-Gesetz) unter dem Blickwinkel des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Politik. Das Ziel der Untersuchung war es,
• die Entstehung des CO2-Gesetzes zu rekonstruieren,
• die Nutzung wissenschaftlichen Wissens in der Genese des CO2-Gesetzes zu identifizieren und zu
analysieren sowie
• Ansätze zur Verbesserung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Politik aufzuzeigen.

Ziel der Studie ist, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, was die Wissenschaften verbessern sollten beim Versuch, zu einer nachhaltigen Energienutzung beizutragen. Sie untersucht dazu an einem konkreten Beispiel aus dem Energiebereich das Zusammenspiel zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wahl fiel auf den gewichtigen Aspekt der mit der Nutzung fossiler Energieträger verbundenen CO2-Emissionen.

Konkret werden folgende Fragen behandelt:
1. Wie gelangt wissenschaftliches Wissen in den politischen Prozess?
2. Unter welchen Bedingungen werden wissenschaftliche Erkenntnisse von politischen Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik aufgenommen?
3. Welche Faktoren fördern bzw. hemmen die Verwendung wissenschaftlichen Wissens?

Diese Fragen werden exemplarisch anhand der Entstehung des CO2-Gesetzes angegangen. Dazu wird dessen Entstehung rekonstruiert und die Nutzung wissenschaftlichen Wissens in seiner Genese identifiziert und analysiert. Der resultierende historische Abriss allein ist spannend wie ein Kriminalroman. Erst die Analyse der Weisen, in denen das wissenschaftliche Wissen in den Entstehungsprozess des CO2-Gesetzes eingeflossen ist, zeigt dann aber Ansätze auf zur Verbesserung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Politik. Verschiedene Faktoren werden ermittelt, die die Verwendung wissenschaftlichen Wissens bei diesem Prozess gefördert oder gehemmt haben. Ohne an dieser Stelle auf die politikwissenschaftlichen Theoriebildungen einzugehen, die der Analyse zu Grunde liegen, sollen doch die wesentlichen Erkenntnisse der Studie aus Sicht der SATW kommentiert und dabei aus dem engeren Kontext der Klimaforschung herausgelöst werden

Numéro standard: 3-908235-06-05

Source: SATW Bericht No. 34

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Éditeur

Commission Energie

Informations de commande

Autoren:
Luzia Lehmann, Stefan Rieder

Begleitgruppe:
Marco Berg (Vorsitz)
Irene Aegerter
Dieter Imboden
Andreas Zuberbühler

Langues

Allemand