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Klimabewusst pendeln

ProClim Flash 68

ProClim Flash 68: Klimabewusst pendeln
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ProClim Flash 68: Klimabewusst pendeln
ProClim Flash 68: Klimabewusst pendeln (Image: ProClim)

Vier Millionen Menschen pendeln in der Schweiz zur Arbeit. Wieviel Kohlenstoffdioxid (CO2) dabei ausgestossen wird, hängt in grossem Masse vom benützten Verkehrsmittel ab.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, verursacht unter Umständen zehnmal so viel Emissionen, wie ÖV-Reisende – je nach Fahrzeugmodell oder gewähltem ÖV. Am umweltfreundlichsten schneidet ab, wer mit eigener Muskelkraft ans Ziel fährt. Eine emissionsarme Alternative zur Fahrt an den Arbeitsplatz bieten Videokonferenzen, wo auf eine Reise verzichtet wird.Eine konkrete Wahlmöglichkeit haben wir auch beim Kauf eines Autos: Wie umweltfreundlich wollen wir uns fortbewegen? Auch sind wir stark von raumplanerischen Aspekten abhängig. Im städtischen Raum, wo Velo, ÖV und Auto für eine kürzere Pendlerdistanz gleichberechtigt nebeneinander stehen, ist das vorhandene Strassen- und Wegnetz entscheidend. Gesonderte Rad- und Fusswege zum Beispiel fördern den mit eigenen Muskeln betriebenen Verkehr. Ebenso verkürzen Querverbindungen den Arbeitsweg.

Auteurs: Sarah Arnold

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CO2-Ausstoss in Gramm pro Personenkilometer. Die Zahlen stammen vom Vergleichsrechner von Mobitool aus dem Kontext «Lokal». www.mobitool.ch.
CO2-Ausstoss in Gramm pro Personenkilometer. Die Zahlen stammen vom Vergleichsrechner von Mobitool aus dem Kontext «Lokal». www.mobitool.ch. (Image: Sarah Arnold, ProClim Flash 68; Daten: mobitool.ch)
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CO2-Ausstoss in Gramm pro Personenkilometer. Die Zahlen stammen vom Vergleichsrechner von Mobitool aus dem Kontext «Lokal». www.mobitool.ch.
CO2-Ausstoss in Gramm pro Personenkilometer. Die Zahlen stammen vom Vergleichsrechner von Mobitool aus dem Kontext «Lokal». www.mobitool.ch. (Image: Sarah Arnold, ProClim Flash 68; Daten: mobitool.ch)

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Kapitel Urbane Strategien zum Klimawandel
  • 2016
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Urbane Strategien zum Klimawandel

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten und einigen Schätzungen zufolge wird dieser Anteil bis 2050 auf beinahe 70 Prozent steigen; in der Schweiz rechnet man sogar mit 80 Prozent. Obwohl die Zunahme der Bevölkerungs-, Gebäude- und Infrastrukturdichte die Vulnerabilität der Schweizer Städte erhöhen wird, birgt die Urbanisierung ein grosses Potenzial, den Energiekonsum und die Treibhausgasemissionen zu mindern. Dazu gehören vor allem Massnahmen in der Raum- und Infrastrukturplanung sowie die Sanierung des Gebäudeparks: Zu fördern sind kompakte urbane Räume mit einer gemischten Bevölkerung und einer Mischnutzung, kurzen Versorgungswegen und einem grossen Anteil an Fussgänger- und Radwegen. Die Sanierung des Schweizer Gebäudeparks und der existierenden Infrastrukturen kann die Emissionen um 50 bis 80 Prozent verringern im Vergleich zum Referenzniveau von 1990.
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