• 24.04.2020
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Führende Universitäten gründen internationale Klimaallianz

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Image: www.pixabay.com
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Die International Universities Climate Alliance (IUCA) ist ein neu gegründetes Netzwerk, in dem sich Hochschulen zusammengeschlossen haben, die in den Klimawissenschaften eine führende Rolle spielen. Die Allianz will in Klimafragen zu einer Stimme mit weltweitem Gewicht werden, indem sie Innovationen, Wissenstransfer und Forschungszusammenarbeit vorantreibt.

Von der amerikanischen Cornell University über die Universidade de São Paulo bis zum King’s College in London haben sich mehr als 35 Universitäten zu einer Klimaallianz zusammengeschlossen. Die Initiative für diese International Universities Climate Alliance (IUCA) ging von der University of New South Wales in Sydney aus. Die Vision der IUCA ist es, zu einer weltweit anerkannten, glaubwürdigen Quelle für Innovation, Kommunikation und Forschung in Klimawissenschaften, Klimaschutz sowie Klimafolgen und Anpassung an den Klimawandel zu werden. Mittelfristig soll die Allianz rund 50 Universitäten aus allen Weltregionen als Mitglieder umfassen.

Auch Schweizer Universitäten sind vertreten

Zu den Erstunterzeichnerinnen der am 2. April 2020 offiziell lancierten Klimaallianz gehört auch die Universität Bern. Mit dem Oeschger-Zentrum für Klimaforschung (OCCR) zählt sie zu einem der wichtigen Knotenpunkte in der internationalen Klimaforschung. Zusätzlich aus der Schweiz ist auch die EFPL in der Allianz mit dabei.

Die IUCA sieht ihre primäre Rolle in der Verbreitung von gesichertem Wissen, Innovation und Ausbildung rund um den Klimawandel. So will sie unter anderem den Dialog mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern über internationale Klimaabkommen suchen, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse verbreiten und eine klare Kommunikation betreiben zu Themen wie der Reduktion von Treibhausgasen, erneuerbaren Energien, lokalen und internationalen Klimalösungen sowie Anpassung an den Klimawandel. Dazu wird das Webportal www.universitiesforclimate.org aufgebaut.

Eigene Forschungsaktivitäten sollen bei der Arbeit der IUCA nicht im Mittelpunkt stehen, das Netzwerk will sich vielmehr für die Verbreitung von Forschungsergebnissen seiner Mitglieder einsetzen. Geplant sind zudem jährliche Zusammenkünfte. Beispielsweise will die IUCA im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP26 im kommenden Jahr in Glasgow an einem «Runden der Tisch der Forschung» gemeinsame Forschungsschwerpunkte definieren, um Massnahmen zum Schutz des Klimas zu beschleunigen.

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