• 17.07.2019
  • Offre d'emploi

Landesamt für Denkmalpflege Konstanz - Referentin / Referent für Anthropologie (w/m/d)

Beim Regierungspräsidium Stuttgart, Abt. 8 − Landesamt für Denkmalpflege − ist im Referat 84.1 (Zentrale Dienste und Denkmalforschung) ab dem 01.03.2020 eine unbefristete Stelle
als Referentin / Referent für Anthropologie (w/m/d)in Vollzeit zu besetzen. Dienstort ist Konstanz.

Die Aufgabe umfasst im Wesentlichen:

  • die leitende Betreuung und methodische Weiterentwicklung der Anthropologie am Landesamt für Denkmalpflege
  • die wissenschaftliche Bestimmung, Analyse und Auswertung von anthropologischem Fundmaterial aus Rettungs- und Forschungsgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege
  • die Beratung und Betreuung bei der Sicherung anthropologischer Befunde vor Ort (v. a. Bergung, Dokumentation, Verpackung, Probennahme)
  • die Erarbeitung und Umsetzung von fachlichen Grundlagen sowie wissenschaftlicher Publikationen im Bereich Anthropologie
  • die Beratung und Betreuung Dritter zu Belangen der Anthropologie (z.B. Auswertungsprojekte, Kooperationsprojekte, Fortbildungsmaßnahmen)
  • die Co-Betreuung (zusammen mit dem/der Fachreferent/in Archäozoologie) des Osteologischen Fundarchivs in Rastatt
  • die Leitung eines Teams von i. d. R. drei Personen

Voraussetzung für die Tätigkeit ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Biologie mit Schwerpunkt Prähistorischer Anthropologie oder der Ur- und Frühgeschichte mit Nebenfach Anthropologie und Schwerpunkt Prähistorischer Anthropologie. Ein Masterabschluss an einer Dualen Hochschule oder Fachhochschule muss für den Zugang zum höheren Dienst akkreditiert sein. Die Akkreditierung ist nachzuweisen. Promotion ist erwünscht.
Erforderlich sind nachgewiesene Erfahrungen in der Bearbeitung und Analyse menschlicher Skelettreste (inklusive Leichenbrand) aus archäologischen Ausgrabungen nach den modernsten Qualitätsstandards sowie sehr gute Kenntnis der prähistorischen und historischen Anthropologie, u.a. in den Bereichen Paläopathologie, Traumatologie, Taphonomie, Metrik, Epigenetik und Populationsanalyse.
Zudem sind Erfahrungen und Kenntnisse in den archäologischen Feldmethoden, Kenntnisse in der DNA- und Isotopenanalyse sowie ein fundierter Überblick über die zeit- und kulturspezifischen archäologischen Fragestellungen, hauptsächlich Südwestdeutschlands, erforderlich. Durch einschlägige Publikationen nachgewiesene, mehrjährige Berufserfahrung im entsprechenden Studienfach wird ebenso vorausgesetzt wie nachgewiesene gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch.
Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung sind erwünscht. Weiterhin werden sehr gute EDV-Kenntnisse, vor allem im Bereich Datenbanken, Statistik, Sammlungsverwaltung, erwartet.

Die Aufgabe erfordert eigenverantwortliches Arbeiten, die Befähigung zur Anleitung von Mitarbeitenden, gute Kommunikations- und Teamfähigkeit, Fähigkeit zur interdisziplinären wissenschaftlichen Zusammenarbeit sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten auf nationaler und europäischer Ebene.

Bitte bewerben Sie sich unter der Angabe der Kennziffer 9014 bis spätestens 11.10.2019 ausschließlich über unser Online-Bewerbungsverfahren https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Service/Seiten/Stellenangebote.aspx.
Bewerbungen per E-Mail oder in Papierform können leider nicht berücksichtigt werden.

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