Météorologie

Der Begriff der Meteorologie stammt aus dem Griechischen ("meteorologica") und bedeutet die Lehre der Himmelserscheinungen. Heute befasst sich die Meteorologie mit der Erforschung der Erdatmosphäre und ihrer Phänomene. In diesen Fachbereich fallen globale Vorgänge (z.B. das Klima der Erde) genauso wie auch sehr lokale und kurzlebige Prozesse (z.B. die Bildung von Schneekristallen). Wichtige Ziele der Meteorologie sind Wetter- und Klimavorhersagen. Mit immer komplexeren Modellen wird versucht, solche Vorhersagen mit immer grösserer Genauigkeit zu erstellen. Die Modelle werden mit immer zahlreicheren und genaueren Messdaten gefüttert.
Die Meteorologie hat sich zu einem bedeutenden Bestandteil unserer Gesellschaft entwickelt. Internationale Organisationen koordinieren die Aktivitäten weltweit. Nationale Wetterdienste betreiben hochkomplexe Messnetze und Modelle und erstellen Vorhersagen und Warnungen für die Bevölkerung. Universitätsinstitute treiben Forschung in vielen Teilbereichen, und Privatfirmen nehmen sich mehr und mehr den wirtschaftlichen Aspekten der Meteorologie an. Der Nutzen der Meteorologie, z.B. in den Bereichen Verkehr, Landwirtschaft, Freizeit oder Katastrophenschutz, ist erwiesen und wird in Zukunft weiter zunehmen.