Feuilles de route pour les infrastructures de recherche

Im Auftrag des Bundes erarbeitet die SCNAT Roadmaps für naturwissenschaftliche Forschungsinfrastrukturen. Diese fliessen in die Schweizer Roadmap für Forschungsinfrastrukturen (FIS) ein. Die Schweizer Roadmap FIS dient als Entscheidungsgrundlage dafür, welche finanzintensiven Forschungsanlagen der Bund fördern soll.

Le détecteur CMS du Grand collisionneur de hadrons du Cern.
Le détecteur CMS du Grand collisionneur de hadrons du Cern. (Image: Maximilien Brice, Cern)
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Le détecteur CMS du Grand collisionneur de hadrons du Cern.
Le détecteur CMS du Grand collisionneur de hadrons du Cern. (Image: Maximilien Brice, Cern)

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erstellt im Vierjahresrhythmus die Schweizer Roadmap für Forschungsinfrastrukturen (FIS). Die Roadmap liefert eine Entscheidungsgrundlage, in welche Forschungseinrichtungen von nationalem Interesse der Bund investieren soll. Sie fliesst in die BFI-Botschaft ein, die der Bundesrat dem Parlament zur Genehmigung unterbreitet.

Im Auftrag des SBFI erarbeitet die SCNAT für die Naturwissenschaften fachspezifische Roadmaps. Diese zeigen auf, welche Forschungsinfrastrukturen in Zukunft nötig sein werden, und priorisieren sie aus wissenschaftlicher Sicht. Das SBFI prüft diese fachspezifischen Roadmaps und entscheidet, welche Forschungsinfrastrukturen in die Schweizer Roadmap FIS und dann allenfalls in die BFI-Botschaft aufgenommen werden.

Vom Round-Table zur Roadmap

Die SCNAT hat für den Bereich Mathematik, Astronomie und Physik (MAP) 2011 erfolgreich einen Roadmap-Prozess etabliert: An regelmässigen Round-Table-Gesprächen tauschen sich Forschungsvertreterinnen und -vertreter, das SBFI, der Schweizerische Nationalfonds und Trägerinstitutionen von Forschungsinfrastrukturen aus. Dabei kristallisiert sich heraus, welche Fachgebiete spezifische Roadmaps benötigen. Die jeweilige Fachcommunity ist dann verantwortlich, eine entsprechende fachspezifische Roadmap zu erstellen.

Dieses Vorgehen soll für die Evaluationsperiode 2025 bis 2028 auf die Biologie, Geowissenschaften und Chemie übertragen werden. Eine Arbeitsgruppe der SCNAT mit Beteiligung der Plattformen MAP, Biologie, Chemie und Geowissenschaften koordiniert den Prozess. Den Vorsitz hat Hans Rudolf Ott von der ETH Zürich.

Procedure for the Roadmaps for research infrastructures
Procedure for the Roadmaps for research infrastructures (Image: Andres Jordi, SCNAT)
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Procedure for the Roadmaps for research infrastructures
Procedure for the Roadmaps for research infrastructures (Image: Andres Jordi, SCNAT)

Zeitplan für die Evaluationsperiode 2025–2028

Winter 2018 bis Sommer 2019 Sondierungsgespräche in den Fachbereichen
Sommer 2019 Installation von Round-Tables
Bis Ende 2020 Erarbeitung der fachspezifischen Roadmaps
Anfang 2021 Einreichung beim SBFI
Bis Ende 2022

Beurteilung und Diskussion zusammen mit anderen Akteuren (Schweizerischer Nationalfonds, Swissuniversities, ETH-Rat)

Frühjahr 2023 Schweizer Roadmap FIS 2023
2024 BFI-Botschaft 2025–2028

Contact

Marc Türler
Leiter Plattform Mathematik, Astronomie und Physik
Telefon +41 31 306 93 65
marc.tuerler@scnat.ch

Jürg Pfister, Secrétaire général de la SCNAT
  • 28.03.2019

De quels grands équipements la recherche suisse a-t-elle besoin?

La Confédération a chargé les Académies suisses des sciences d'établir des feuilles de route pour les infrastructures de recherche dans les différents domaines scientifiques. Ces feuilles de route servent à la Confédération à identifier les grands équipements dans lesquels elle doit investir dans les années 2025 à 2028. La nouvelle méthode d'établissement de cette base de décision donne davantage la parole aux scientifiques, explique Jürg Pfister, Secrétaire général de la SCNAT, qui est responsable du projet au sein des Académies.