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Gletscherarchäologie – eine Folge des Klimawandels und Schlüssel zur Rekonstruktion früherer Lebensweisen

2019
mai 6
Lieu de l'activité
Alpines Museum Bern
Eis Schnee Gletscher Berge
Image: Creative Commons
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Eis Schnee Gletscher Berge
Eis Schnee Gletscher Berge (Image: Creative Commons)

Die Alpengletscher schmelzen – und bringen archäologisch interessante Objekte zum Vorschein, die während Jahrzehnten, Jahrhunderten oder Jahrtausenden im Eis lagerten. Denn schon seit der Urgeschichte hinterlassen Menschen Spuren in hochalpinen Gegenden. Der kulturhistorische Wert solcher «Eisfunde» ist bedeutsam. Sie erzählen Geschichten aus der Vergangenheit und tragen bei zur Klärung von Forschungsfragen. Weshalb waren Menschen in den Alpen und auf Gletschern unterwegs? Mit welcher Ausrüstung? Was wissen wir über ihren Alltag, ihr Wirtschaften, ihr Zusammenleben? Archäologinnen, Historiker, Geographen und Experten aus weiteren Disziplinen beleuchten an der Tagung diese und weitere Fragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Die zurückgehenden Gletscher sind eine grosse Herausforderung für das junge Fachgebiet der Gletscherarchäologie. Denn organisches Material zerfällt schnell, wenn es mit Luft in Kontakt kommt. Um möglichst wenige Funde zu verlieren, möchte die Tagung deshalb für die Anliegen der Gletscherarchäologie sensibilisieren. Wie erkennt der Berggänger einen interessanten Fund als solchen? Wie sollte sich die Alpinistin bei einem Fund verhalten? Wie können neue Techniken oder digitale Hilfsmittel die Archäologie unterstützen? Die Tagung richtet sich an ein breites, nicht nur fachwissenschaftliches Publikum.

Ort
Alpines Museum Bern, Hodlersaal (1. Stock)

Zeit
Montag, 6. Mai 2019, 9:15 – 18:00 Uhr | Öffentliche Tagung
Montag, 6. Mai 2019, 18:30 – 20.00 Uhr | Öffentliche Abendveranstaltung: Vortrag von Prof. Dr. Albert Zink (EURAC, Bozen)Neue wissenschaftliche Ergebnisse zum Leben und Sterben von Ötzi

Tagungsprogramm / Informationen zu Tagungsgebühren / Online Anmeldung
Link

Informationen zur Tagung
Dr. Manuela Cimeli, Tel. 031 306 92 53 (direkt)/ 50 (Zentrale)
E-Mail: manuela.cimeli@sagw.ch

Medieninformation
Dr. Heinz Nauer, Tel. 031 306 92 55 (direkt)/ 50 (Zentrale)
E-Mail: heinz.nauer@sagw.ch

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