Etat de la biodiversité en Suisse

Synthèse des résultats du Monitoring de la biodiversité en Suisse (MBD). Etat: mai 2009

Le Monitoring de la biodiversité en Suisse (MBD) est un programme permanent de l’OFEV dont la mission est de dresser l’état des lieux de la diversité biologique. Après huit ans de recueil de données, nous disposons des premières données comparatives, de sorte que nous pouvons non seulement faire le tour d’horizon de la biodiversité aujourd’hui, mais aussi identifier des tendances. La rédaction de ce rapport a été arrêtée à la fin 2008. Des données à jour se trouvent sur le site Internet www.biodiversitymonitoring.ch.

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Die Biodiversität ist eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen. Dennoch war bislang kaum bekannt, wie sich die biologische Vielfalt hierzulande entwickelt. Seit 2001 ersetzt das Biodiversitäts-Monitoring Schweiz (BDM) Vermutungen zunehmend mit Fakten. Nach Abschluss eines ersten Erhebungszyklus liegen seit 2006 erste Veränderungswerte vor. Obwohl der zweite Erhebungszyklus noch nicht abgeschlossen ist, kann das BDM bereits erste Entwicklungstendenzen der Biodiversität in der Schweiz aufzeigen. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen.

Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass in den Landschaften an der Alpennordflanke und im Jura die mittlere Zahl der Gefässpflanzenarten langsam ansteigt. Dieser Trend ist allerdings auf nährstoffliebende Arten zurückzuführen. Schon weit verbreitete Arten mit relativ geringen ökologischen Ansprüchen breiten sich offenbar noch weiter aus. Als Folge davon werden Artengemeinschaften immer ähnlicher. Dieser Trend zur Vereinheitlichung ist kein Anlass zur Freude, selbst wenn die Artenzahlen steigen.

Das BDM-Programm hat das Potenzial, auch neue Fragen zu beantworten. Ein Beispiel dafür sind die Auswirkungen des Klimawandels: Das BDM stellte fest, dass sich das Verbreitungsgebiet typischer Gebirgspflanzen nach oben verschoben hat. Gleichzeitig hat die Anzahl Gefässpflanzenarten auf alpinen Messflächen zugenommen. Ob dadurch langfristig konkurrenzschwache Arten verdrängt werden, wird die Zukunft zeigen.

Source: Bureau de coordination du Monitoring de la biodiversité en Suisse 2009: Etat de la biodiversité en Suisse. Synthèse des résultats du Monitoring de la biodiversité en Suisse (MBD). Etat: mai 2009. Etat de l’environnement nº 0911. Office fédéral de l’environnement, Berne. 112 p.

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